FFF 2009 Reviews

Mittwoch 19.8.

Carriers

Ein wirklich guter und intelligenter Eröffnungsfilm. Pendelt immer gekonnt zwischen Thriller und Drama in dichter Atmosphäre. Die straighte Inszenierung lässt fast keine Längen zu und hat´ne Menge spannender, aber auch emotionaler Szenen am Start. Charaktere sind gelungen und werden sehr gut von den Darstellern gespielt.

7/10

Red Cliff

Ich steh auf auf Historien-Kostüm-Pathos-Martial-Arts-Dramen und wem es wie mir geht, dem kann man dieses execellente Epos nur empfehlen.
Solide Story ausgezeichnet umgesetzt von John Woo, der back in asia das Drehen wieder drauf hat. Vergessen sind seine Hollywood-Sünden, wenn man diesen bildgewaltigen und sehr einfallsreich inszenierten Streifen sieht. Es gibt eine Unmenge an schönen Bildern und überwältigenden Szenen. Ganz ehrlich hätte ich sowas Woo gar nicht zugetraut.
Die Charaktere sind ebenfalls sehr zahlreich und phantasievoll, werden in dieser internationalen Schnittfassung aus Red Cliff 1+2 etwas zu wenig herausgearbeitet, aber dafür gibt´s ja die besagten Teile. Trotzdem ist man sofort in der Handlung drin und die 140 Minuten verfliegen gerade zu.
Alle Darsteller passen hervorragend auf Ihre Chara´s und machen Ihre Sache prima, allen voran Tony Leung und Takeshi Kaneshiro.
Für mich das erste Highlight des FFF.

9/10

Donnerstag 20.8.

Secret Defense

Ein französischer Spionagethriller á la Hollywood, der zwar unterhaltsam ist, aber nie so richtig „thrilled“. Die unglaubwürdige Story will ich ihm gar nicht mal vorwerfen, da solche Filme die meist haben, aber die blassen Charaktere halfen auch nicht. Trotzdem kein wirklich schlechter Film.

5/10

Round da way

Weiter geht´s mit Ware aus Frankreich, aber diesmal deutlich spaßiger. Ein sehr komischer Zeichentrickfilm über das Leben zweier Ghetto-Gansta-Dreamboyz aus den Projects von Paris, der weniger von der 08/15-Story, als von den vielen, skurrilen und abgefahrenen Charakteren lebt, die einem permanent zum Grinsen bringen. Der Zeichenstil und der passende Soundtrack haben mir besonders gefallen.

6,5/10

Trick´r Treat

Ein Film, der mir wieder bewiesen hat, dass man ohne Erwartungen in Filme gehen soll (Was zugegebener Maßen nicht immer gelingt). Ich hatte ein Gruselmär mit Schreckfaktor erwartet und es gab 4 Kurzschgeschichten, wie Ami´s halt gern beim Marshmellow rösten erzählen.
Zwei (Die erste und letzte) haben mir richtig gut gefallen, weil die erste voller schwarzem Humor war und die letzte ein wenig das erwartete Gruselwuselgefühl aufkommen lies. Die restlichen beiden waren entweder platt und vorhersehbar oder schlicht und einfach langweilig.
Positiv möchte ich noch Setting und die geschickte Verknüpfung der Stories miteinander erwähnen.

6/10

Thirst

Das erwartete Tages- wenn nicht Festivalhighlight ist am schwersten zu beschreiben.
Es ist auf jeden Fall wieder ein meisterhafter Film von Chan-wook Park, aber mit keinem seiner genialen Vorgänger zu vergleichen, weil er wieder so ganz anders ist. Oft mit dem ganz eigenem Park-Humor versehen schwankt er zwischen heiter, bitter, skurril, romantisch, grausam, traurig, komisch, erotisch, verrückt und ein wenig eklig. So bereitet er einem ein ständiges Wechselbad der Gefühle das sehr gekonnt mit „schönen“ Bildern in Szene gesetzt ist.
Die wechselerfüllte Story wird durch sich entwickelnden Charaktere der beiden Protagonisten getragen, die hervorragend gespielt wurden vom immer wieder genialen Kang-ho Song und einem neuen Gesicht im Park-Universum Ok-vin Kim, die eine ausgezeichnete Leistung auf die Leinwand zauberte.
Kritikpunkte hab´ ich aber auch noch die zu zahlreichen und zu langen Sexszenen dienen dem Film leider wenig und verzerren manchmal Stimmung und Gesamteindruck.
Ein großer Film und mit Sicherheit einer meiner, wenn nicht sogar der Lieblingsvampirfilm.
Für ein abschliessendes Urteil müsste ich ihn wirklich nochmal sehen, weil er so vielschichtig ist. Bis dahin gibt´s…

9/10

Duress

Ein gutgemachter Psychothriller mit durchdachter Story, der kurzweilig erzählt wird und am Ende einen gepflegten Plottwist serviert. Dargeboten von soliden Schauspielern aus denen die kleine Ariel Winter vielversprechend heraus stach.

7/10

Freitag 21.8.

Sie ist nicht nur sexy, nein sie ist auch teuflisch gefährlich und höllisch komisch!
Ein echt witziger Serienkillerfilm, der von Halloween bis CSI alles querbeet verarscht und Klischees durch die Mangel dreht. Herrlich abgedreht, mit wirklich einigen Wegschmeisserszenen und einer sowohl feuerigen, als auch eiskalten Hauptdarstellerin, die sichtlich Spaß an der Rolle hatte.
Hätte vielleicht 10 Minuten kürzer sein können, um das Tempo ganz durchzuhalten, aber egal…

8/10


District 13 – Ultimatum

Woooo! Style!Style!Style!
Damien und Leito sind zurück und rocken erneut Paris´ gefährlichstes Project. Drei Jahre nach dem ersten Teil (an dessem Schluss ja alles gut wird) angesetzt, hat zwar die Regierung gewechselt, aber geändert hat sich nichts und so zetteln korrupte Politiker, Großindustrielle, Militär und die Polizei einen Krieg gegen das Banlieue 13 an, um es Platt zu machen.
Wer einzig kann diese Übermacht aufhalten und den Präsidenten überzeugen, das B13 nicht nur überleben, sondern auflühen soll? Unsere zwei Lieblinge natürlich.
Der Film kracht sofort los und Schiessereien, Schlägereien und Verfolgungsjagden werden nur kurz unterbrochen, um´nen coolen Spruch oder Gag zu platzieren oder den 5 führenden Gangs (Triaden, Mujahedin, Skins, Afros und Jugos) zu erklären das man jetzt zusammen kämpfen muss.
Übertriebene und irreale Actionszenen?
Unglaubwürdige Story?
Zu dick aufgetragenes Pathosende?
Ja, ja ja und trotzdem drauf geschissen, weil dieser Film einfach nur Spaß macht und herrlich durchgestyled ist. Alle Kämpfe und Jagden sind wirklich einfallsreich und fern ab von 08/15, dazu cooler Humor und zwei Hauptdarsteller, die man lieben muss. Wenn diese beiden dann auch noch von einer Powerfrau (Elodie Yung!!) Unterstützung bekommen, dann brennt die Luft.
Der treibende Soundtrack passt wie maßgeschneidert.
Mir hat dieses Sequel noch besser gefallen, als der erste Teil und ich hatte wirklich 100 Minuten Grinsen im Gesicht, soviel Spaß hat der Streifen gemacht.
In dieser Euphorie gebe ich im Vergnügungsüberschwang…

9/10


Infestation

Ein Low-Budget-Spaßmacher mit wirklich viel Liebe gemacht. Creature-Feature mit lässigen Charakteren und jede Menge feinem und groben Humor. Persiflage und Tribut an ein Genre, das selten so´n gelungenen Filom feiern konnte.

8/10


Hänsel & Gretel

Ein Gruselmärchen, dass leider nicht gruselt und ungefähr 90 Minuten Anlauf nimmt, um dann in den verbleibenden 30 ´ne Handlung hinzuklatschen. Leider hat´s mich da nicht mehr interessiert.
Auch wenn der Film ein paar gute Szenen hatte, kam er nie wirklich an mich ran und Drecksblagen haben einfach nur genervt, statt Schauer über den Rücken zu jagen.
Schade, denn der hätte besser sein können.

4/10


Ip Man

Kein FFF ohne Donnie Yen!
Leider ist in diesem Film, der eigentlich als Hommage an den vielleicht größten Kung Fu Meister des 20. Jahrhunderts gedacht war, so einiges schief gelaufen. Statt Stationen seines Lebens zu verfilmen, konzentrierte man sich auf die Zeit der japanischen Besetzung und gleitet all zu oft ins Propagandakino ab und auch die Kämpfe hätten spannender sein können.
Kein durchweg schlechter Film, aber er konnte dem Meister nicht gerecht werden.
Mit Donnie-Yen-Bonus sag ich mal.

5/10

Samstag 22.8.


The Sniper

Hong Kong Action die temporeich beginnt, sich dann aber eine lange Auszeit nimmt in der sie sich in Nebensächlichkeiten verliert und erst zum Schluß hin wieder fahrt aufnimmt.

5/10

Van Diemen´s Land

Dschungelcamp Extreme, denn wer da raus gewählt wird, ist definitiv out.
Okay, nun mal im Ernst, denn sehr ernst ist dieses poetische Stück Zelloloid auf jeden Fall. Ruhig und mit beklemmender Atmosphäre in kalten, hoffnungslosen Bildern und Farben inszeniert, braucht dieser Film keine extremen Gewaltszenen, um trotzdem zu schocken.
Ein Prima Erstling!

8,5/10

Just walking

Laaaaaaangweilig!
Die bisherige Niete des FFF plätschert 2 Stunden lang vor sich hin ohne jemals zu Potte zu kommen.

2/10

Deliver us from evil

Auf diesen Film hab´ ich mich besonders gefreut, weil Skandinavien in diesem Jahr auf dem FFF kaum vertreten ist und Ole Bornedal im letzten Jahr mit Just another Love Story mein Festival Highlight war und zu meinen Lieblingsregisseuren aufschloss.
Natürlich hab´ ich nicht wieder so ein meisterwerk erwartet, aber auch diesesmal versteht Bornedal wieder sehr geschickt Komödie mit Tragödie zu verknüpfen, sodass einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Ruhig und zielstrebig steuert der Film auf die Eskalation der Gewalt hin und zieht fast umerklich die Zügel an, bis er einen richtig gefangen hat.
Dabei sind Bilder und Szenen wirklich gekonnt inszeniert und die Charakterentwicklung sehr gelungen und durch gute Darsteller schön umgesetzt. (Selbst Ex-Barbie-Girl Lene Nystrom macht ihre Sache ordentlich)
Allerdings möchte ich auch mit Kritik nicht hinterm Berg halten. Die Pogrom Story wirkte konstruiert und schon zig mal da gewesen. Am Ende wird er dann einfach too much und hinterlässt einen schlechteren Eindruck als das Gesamtwerk.

8,5/10

Blood – The last vampire

Ich wusste es doch schon immer, wenn etwas die Menscheit retten kann, dann japanische Mädchen in Schuluniformen mit Katanas.
Eigentlich mag ich keine Realverfilmungen von Anime, da diese meist so gelingen wie Spieleverfilmungen: Scheisse! Hinzu kommt noch, dass ich den Anime noch nichtmals sonderlich gut fand, aber da´s Chris Nahon gemacht hat, gab ich dem Film´ne Chance und wurde nicht enttäuscht.
Sicherlich kein Meisterwerk, aber ein gut ausbalancierter Film in dem sich die Hauptdarstellerin durch die Dämonen und Bösewichte schnetzelt. Neben ihr blieben die anderen Chara´s zwar blaß, aber das stört nicht weiter. Sehr charmant fand ich die Godzilla-Monster-Style-Optik mancher Dämonen, die sehpassend war, da der Film 1970 spielte

7/10

K20 – Legend of the mask

Auf diesen Film habe ich mich gefreut, u.a. weil ich ein Fan von Takeshi Kaneshiro und ich sah mich nach diesem Klassefilm wieder bestätigt, da er hier seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt und auch komisches Talent zeigt. Zusammen mit der weiblichen Hauptdarstellerin Takako Matsu tragen die beide Hauptcharaktere sehr zum Zauber dieses Films bei.
Erwartet hatte ich eigentlich´ne durchgestylte Heldenstory, doch der Film war mehr und übererfüllte meine Erwartung, weil er viel abwechslungsreicher war ohne jemals zu viel zu wollen.
Ein Abenteuer-Märchen das sehr phanatsievoll und facettenreich angelegt und umgesetzt wurde. Tragik, Komik und Action sind fein austariert und lassen einem nie anmerken, dass der Streifen 137 Minuten geht. Dazu noch ein großer Soundtrack.
Mein absolutes Überschungshighlight, da ich eigentlich nichts an dem Film aussetzen kann.

9,5/10


Sonntag 23.8.

Push

X-Men für Arme und dabei sind die ja schon arm.
Ich weiss, warum ich Superheldenschwachfugfilme meide.

3/10

A Film with me in it

Der schwarze Humor kommt diesmal von der irischen Insel und das schön trocken dargeboten. Die Hauptcharaktere Mark und Pierce haben echt´n shitty day und lassen einen sehr lustig daran teilhaben. Echt klasse, wie die beiden Chara´s gespielt werden und dabei nebenbei immer noch den Film verhöhnen.
Wer schwarze Komödien mag, wird hier seine Helle Freude haben.

8/10

Sky Crawlers

Ein sehr ruhig und schön erzählter Anime mit feiner Charakterentwicklung. Schöne Settings und Bilder auch wenn mir das Charadesign nicht immer so gefiel. Hätte vom Timing hermeiner Meinung nach die letzte 45 etwas nach vorne ausbauen können, wo´s teilweise etwas Länge gab, aber das macht er am im 2. Teil locker weg und wird zu einem richtig, guten und philosohischen Anime, wie ich´s gerne mag. Oshii hat´s halt noch drauf, wobei auch seine Affinität zu Bassets und dem Namen Kusanagi nicht verborgen bleibt.

8,5/10

Moon

Wahnsinn.
Was für ein schöner und liebevoller Science Fiction Streifen den Bowie´s Sohn Duncan Jones da geschrieben und auf die Leinwand gezaubert hat. Die Story ist einfallsreich und durchdacht. Der Film hat schnell eine sehr traurige Grundstimmung und gerade deswegen sind auch kleine, komische Szenen nicht unpassend sondern wohltuender Kontrapunkt zu vorherschenden Melancholie.
Ein großen Verdienst an der tollen Atmosphäre hat Sam Rockwell, der eine ausgezeichnete Leistung abliefert.
Ein wunderbarer Film und ein echtes Meisterwerk!

10/10

District 9

Ein echter „Fresh Blood“ Sci-Fi Film, der mal ganz anders an das Thema rangeht und dabei nichts auslässt. Der anfängliche Dokumentarstil mit seinem bösen, sarkastischen Humor, der (zu Recht) das „menschliche“ enttarnt und dessen Komik uns schon schnell im Hals stecken bleibt, wenn der Film dank großer Charakterentwicklung in ein persönliches Drama schwenkt um zum Schluss hin in ein Actionfeuerwerk zu münden.
Wirklich kreatives Kino mit Anspruch und trotzdem Massentauglich, was die Boxofficezahlen aus Amiland belegen.
Mehr von solchen, frischen Filmen bitte!

9/10

Tell Tale

Die Geschichte des „verräterischen Herzens“ von Edgar Allen Poe mal anders erzählt und mittels moderner Medizin und Herztransplantation in unsere Zeit übertragen.
Straight erzählt kommt der Film ohne Umschweisfe zur Sache, spart sich jede unnötige Ausschmückung mit Ausnahme der Liebesbeziehung des Hauptdarstellers, die aber für die Geschichte auch nicht unbedeutend. Kreative Todesarten und ein Ende mit unerwartetem Plot-Twist (denn man glaubt ja, die Geschichte zu kennen) machen den Film absolut sehenswert.

7/10

Montag 24.8.


Shinjuku Incident

Ein Yakuza-Triaden-Film in dem Jackie Chan zeigt, dass er mehr kann, als nur Martial-Arts-Clown zu sein. Gute gemachter Film mit klaren Charakterentwicklungen. Die Story und Motive der Story sind nicht ganz neu und manchmal wird vielleicht auch etwas zu sehr aufgetragen, aber das verzeiht man ihm schon.
Solide aber kein meisterwerk des Genres.

7/10

Wasting away

Ich glaube, die Macher des Films finden Zombiefilme genau so lächerlich und unfreiwillig komisch wie ich und da haben sie mal´nen ganz anderen und noch überdrehteren Ansatz gesucht.
Man muss die ganze Sache einfach mal aus der Sicht der Zombies sehen, denn sie wollen doch auch nur glücklich sein, ´nen Job, ´ne Freundin und evtl. ´n Supersoldat sein. Nur die „Infizierten“ lassen sie einfach nicht.
Brachialslapstick gepaart mit Wortwitz und jede Menge Seitenhieben auf xyz of the dead machen den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen. Besonders gelungen fand ich die ganzen melacholischen und pathetischen Szenen, wenn die Zombies á la Martin Luther-King von einem Land träumen, in dem sie nicht danach beurteilt werden, was sie sind, sondern wer sie sind.
Ich würde sagen, der beste Zombiefilm, den ich kenne, aber das spar ich mir, denn morgen kommt Doghouse und der könnte das toppen.

8/10

Black Dynamite

Witzige und liebevoll gemachte Persiflage auf die Afrofilme like Shaft aus den frühen 70ern. Besonders am Anfang kommt man aus dem lachen nicht mehr heraus und es wird ein Knaller nach dem anderen gezündet, aber leider hält der Film das Tempo nicht durch und dann ist auch gut, dass nach 83 Minuten Schluss ist.
Ganz toll ist die Detailverliebtheit mit der die 70er-Atmo erzeugt wird und auch der lässig getimte Soundtrack passt wie Dynamites Faust auf´s Auge.

6,5/10

Loft

Vor drei Jahren war eines meiner absoluten FFF-Überaschungshighlights ein Thriller aus Flandern, The Intruder.
Jetzt hauen die Belgier wieder so einen spannenden Psychothriller mit Loft raus, der mindestens die gleiche Qualität hat.
Sehr raffinierte und clevere Story, die geschickt in Rückbelnden verschachtelt erzählt wird. Stück für Stück werden Puzzleteile freigelegt, die aber alle nicht so recht zusammen passen, stattdessen mehren sich die Motive zu hauf. Ganz klasse fand ich die Zuspitzung bei der Wohltätigkeitsgala kurz vor der vermeintlichen Auflösung, die dann mit´nem lässigen Plottwist ad absurdum geführt wird.
Getragen wird das ganze von den ausnahmslos tollen Schauspielern.
Ganz großes Spannungskino für Krimiknobelfreunde!

9/10


Dienstag 25.8.

The Disappeared

Auch wenn mir das Genre eigentlich nicht sonderlich liegt, hat mir dieser Film recht gut gefallen. Was hauptsächlich an den guten Charakteren und deren Darstellern lag. Vorallem der Hauptdarsteller war sehr gut.
Spoiler: …aber die Schweine haben Draco getötet!

6/10

Lake Mungo

Reine Zeit- und Zelluloidbverschwendung.
Schaut den trailer und dehnt ihn auf 90 Minuten auf. Lächerlich!

1/10

Doghouse

Jetzt wird der Kampf der Geschlächter mit härteren Bandagen geführt, bis das Blut an die Kinodecke spritzt und die Gedärme das Parkett fluten.
Witzige Komödie mit coolen Charakteren und jeder Menge schwarzen Humor. Natürlich darf es hier auch mal un-PC-mässig, sexistisch zur Sache gehen und auch pathetische Szenen wie Vince´s Ansprache im Bus sind spaßig.

7/10

In the electric mist

Sehenswertes Südstaatendrama mit mit markanten Charakteren, die von tollen Darstellern wie Tommy Lee Jones, John Goodman, etc. verkörpert werden. Sehr coole und und markige Dialoge und Sprüche gepaart mit undurchsichtiger, spannender Story. Über allem liegt der Charm und der Fluch des Südens.
Ich mag solche Filme einfach.

8,5/10

Lesbian Vampire Killers

Der Titel sagt eigentlich alles.
Kurzweiliger Spaß á la Shaun of the death. Hat keine Längen oder Durchhänger, aber auch wenige Wegschmeisser, dafür aber viele, spaßige Sprüche und Szenen. Dazu noch´ne ganze Menge sexy Vampirlesben. Was will man mehr zum entspannten Abschluß des Tages. 😉

6/10


Mittwoch 26.8.

Dread

Ich hatte wirklich erwartet, dass der Film Dreck sein würde, aber wurde positiv. Wenn der Striefen von Anfang an so sein würde, wäre er ein geiles Teil. So ist er „nur“ gut.
Sehr fies und eklig spielt er mit dem Thema Angst und wenn man sich drauf einlässt, packt er einen ziemlich übel.

6/10


Pontypool

Der Film fesselt einen von Anfang mit minimalistischen Mitteln und cooler Atmosphäre. Leider hält er das nicht ganz durch, aber bleibt trotzdem ein sehr sehenswerter Film.

6,5/10

I sell the dead

Spaßiger Rückblick eines Bodysnatcher, der mehr auf Wortwitz als auf Slapstick setzt. Coole Einfälle mit Vampiren, Ausserirdischen und Zombies.
Lebt von den guten Darstellern.

6/10

OSS 117 – Lost in Rio

Noch charmanter, sexier, rassistischer und politisch unkorrekter.
Der 2. Teil gefiel mir noch besser als sein Vorgänger. Jede Menge klasse Gags und Einfälle, die einem das Zwerchfell massieren.
Mit viel Liebe zum Detail werden hier die guten, alten James Bond Klassiker verarscht und nebenbei bekommt der Rest der Welt auch übelst sein Fett weg.
Kultpotenzial!

9/10

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