FFF 2011 Reviews

Mittwoch 17.8.

Don’t be afraid of the dark

Der Opener des diesjährigen FFF kommt als Haunted House Horror daher.
Nicht ganz mein Genre, da ich immer denk:“Na dann zieht doch aus Ihr Deppen!“
Allerdings gibt’s natürlich auch welche, dies ganz gut hinbekommen haben und da möchte ich den mal großzügig zurechnen.
Ganz gute Atmosphäre und Spannungsbogen, sowie die Actionsequenzen mir wirklich gut gefallen haben.
Auf der anderen Seite gab’s aber auch viel Negatives, wie z.B. die durchweg mittelmäßig bis schlechten Darsteller.
Komische Szenen waren eher unfreiwillig, denn gewollt komisch und zu lang war er obendrein.

Was soll man da abschließend geben?

5,5  (und damit einer der schwächsten Eröffnungsfilme)

 

Donnerstag 18.8.

I am you

Machen wir’s kurz:
Fing vielversprechend an, wurde dann einfach nur langeweilig und hochgradig nervend (Hysteriealarm!!!). 10000000-mal dagewesene Story mit allen Klischees und mäßigen Darstellern.
Bonuspunkt für Sam Neill.

2/10

 

End of animal

Eine Billigproduktion aus Süd-Korea, der man es leider auch ansieht. Die Parabel-artig aufgezogene Story ist eigentlich gut und wird auch schön subtil verkauft. Der Anfang ist richtig gut gemacht, doch dann gibt’s immer wieder Längen. Leider sind auch die Chara – Spoiler: bis auf Gott – allesamt unsympathisch, so dass der Film und ich eine Distanz hatten, die wir einfach nicht überbrücken konnten. Schade.

4/10

 

Snowtown

Der erste Kandidat für den „Fresh-Blood-Award“ startet hier mit jeder Menge Vorschusslorbeeren und wurde als echtes Brett angekündigt.
In meinen Augen hielt er aber davon nichts.
Wer sich mal mit der (wahren) Geschichte von Australiens schlimmsten Serienmörder John Bunting auseinander setzt oder es damals (1999) in den Nachrichten mitbekommen hat, erkennt hier nicht viel wieder.
Er und seine Kumpel haben 11 Leute bestialisch gekilled, um dann von deren Habseligkeiten oder Sozialzahlungen zu leben.
Mit dem Vorwissen habe ich natürlich auch einen heftigen Film erwartet, doch was macht man? In den ersten 60-70 Minuten (gefühlte 120) wird nur Trailerparkstudie betrieben, mit allen Längen und Belanglosigkeiten. Die ersten 7 Morde lässt man mal gleich unter den Tisch fallen und wenn man dann denkt, „jetzt setzt der Film doch noch zum Enspurt an“, fällt er auch schon wieder zurück in den alten Trott.
Die Schauspieler waren echt gut und die Kamera gefiel mir ausgezeichnet, aber der Film verschenkt einfach sein ganzes Potential und eine packende Story.

3/10

 

Hideaways

Endlich ein neuer Film von Agnès Merlet, die vor ein paar Jahren mit Dorothy Mills auf dem FFF einen tollen Film präsentiert hat.
Diesmal zeigt Sie uns ein schönes Fantasymärchen mit teils witziger, teils dramatisch-romantischer Story. Der Film wird schön erzählt, mit viel Humor am Anfang, aber auch später gibt’s keine Längen und das finale passt.
Auch wenn die Story recht vorhersehbar ist, ist sie mal was anderes. Mit der Romantik und Fantasy geht der Film manchmal an die Grenze zu „too much“, aber überschreitet sie nie, sodass er nie kitschig wirkt, was nicht zuletzt an den sehr guten Darstellern liegt.
Schönes Wohlfühlkino.

6,5/10

 

Good Neighbors

Den Abschluss des Tages macht ein cleverer Film, der mich durchweg gut unterhalten hat.
Schwer zu beschreiben ohne Plot-Twists zu verraten. Sagen wir mal der Film gibt oft vor zu sein, was er gar nicht ist und genau so verhält es sich mit seinen Protagonisten.
Die drei Hauptdarsteller machen diesen Film zu einem kurzweiligen und spannenden Vergnügen.

6,5/10

 

Auch wenn der Abschluss versöhnlich war, ist dies der schlechteste FFF-Auftakt, den ich jemals hatte.

 

Freitag 19.8.

On the ice

Ein Drama-Thriller der in einem isolierten Dorf der Inuits in Alaska spielt.
Die Story ist nicht sehr originell und sehr ruhig, ohne Höhepunkte umgesetzt. Es geht mehr um die Beziehungen der Charaktere untereinander. Leider waren die Darsteller zum Teil sehr laienhaft, aber dafür gab’s schöne Bilder.

5/10

 

Point Blank

Jetzt geht’s los!
Dieser Action-Thriller aus Frankreich geht sofort in die Vollen. Die Story ist gut und wird konsequent, spannend und temporeich umgesetzt.
Vielleicht hätte es noch ein wenig mehr Action sein dürfen, aber ich will nicht kleinlich sein. Schauspieler und Charaktere gefielen mir alle gut.
Es geht aufwärts!

7/10

 

A lonely place to die

Hier kommt ein wirklich feiner Survival-Thriller aus UK.
Wunderschöne Kamera und Bilder aus den schottischen Highlands, wo eine Gruppe Bergesteiger in einem Erdloch ein kleines Mädchen findet, das offenbar entführt wurde und das sie heil in die Zivilisation zurück bringen wollen. Dass da jemand was gegen hat liegt auf der Hand und schon entbrennt eine nervenzerreissende Hetzjagd, die einen bis zum Schluss in Atem hält. Schauspieler sind gut, Charaktere glaubwürdig und das Tüpfelchen auf dem i ist der tolle Soundtrack.
Sehenswert!

8,5/10

 

The lost bladesman

Kein FFF ohne Donnie Yen und so ist’s auch diesesmal.
Die Story orientiert sich an dem geschichtlichen Vorbild des Generals Guan Yun Chang. Dadurch wird der Film manchmal leider etwas zur Geschichtsstunde. Dazu kommen die für solche asiatischen Filme üblichen, komplexen Verwicklungen und Intrigen, was ich eigentlich an dem Genre mag, da es dadurch vielschichtiger ist, als simples Martial Arts Gekloppe ohne Sinn und Verstand. Jedoch gemeinsam mit der vorgenannten Geschichtsstunde wird dadurch zu oft die Fahrt rausgenommen.
Das man dann auf Biegen und Brechen noch’ne Love Story einbauen will, bringt die Story endgültig zum eskalieren, was sehr schade ist.
Die Kampfszenen sind allerdings wieder feinstes Material und machen richtig Laune und Donnie gefällt als einsamer Wolf, wobei ich ihn in zeitgenössischen Streifen lieber mag, weil er da seine kampfkünstlerische Klasse viel freier ausleben kann, als an klassische Stile gebunden.

6,5/10

 

Saint

Die Midnight Madness Trash Perle aus Holland.
Ein ziemlich garstiger Nikolaus und seine Gesellen suchen Amsterdam heim, dessen Einwohner offensichtlich nicht sehr brav waren.
Splatteriger Humor mit teilweise geilen Sprüchen.
Hätte ruhig noch derber sein dürfen, aber trotzdem ein feiner Abschluss eines schönen Tages.

5,5/10

 

Samstag 20.8.

The Innkeepers

Ein schöner Haunted-House-Thriller, der im Gegensatz zum Eröffnungfilm, eine clevere Umsetzung des Genres ist.
Zwei Angestellte eines alten Hotels verbringen Ihr letztes Dienstwochenende in dem Inn und wollen dem Geheimnis des Hauses auf die Spur kommen.
Der Film lebt vor allem von den beiden Hauptdarstellern, die mit Ihren witzigen Dialogen und Aktionen gefallen. Trotz des Humors ist die Atmosphäre spannend und man rätselt, wie’s wohl weiter- oder ausgehen wird. Das macht den Film zusätzlich unterhaltsam und kurzweilig. Das Finale ist der perfekte Höhepunkt dieses Spannungsbogens und hat mich zumindest doch überascht.
Ein Film, der einen lange in Sicherheit wiegt, oder nicht…oder doch…

7,5/10

 

Get Shorty

Die Shorties kann ich nicht alle bewerten, da das CinemaxX mal wieder mit seinen gewohnten Pannen (diesmal Servercrash) glänzte, daher fehlen einige, weil sie entweder nicht gezeigt werden konnten oder ich zum nächsten Film musste.
Grundsätzlich fand ich nicht gut, dass der erste Kurzfilm fast 30 Minuten dauerte und das Programm damit sehr dominierte.

The Unliving 6/10

Hungry Hickory 7/10

Dance with the Devil 9/10

Sabrina 6/10

Bloody Chrsitmas 2 – The rise of the christmas trees 10/10

The peacocks eye 8/10

Blood Snow 1/10

Macht insgesamt

6,5/10

 

Yellow Sea

Ein wunderbarer Gangster-Mafia-Action-Film-Noir-Drama aus Südkorea.
Guu-nam lebt in Yanjii, einer Region zwischen Nordkorea, Russland und China. Seine Frau ist nach Südkorea gegangen, um Geld zu verdienen, aber da er nichts mehr von Ihr hört verfällt er dem Suff und Mahjongg-Spiel. Mit letzterem häuft er jede Menge Schulden an und schon bald stellen ihn seine Gläubiger vor eine Wahl, entweder er, seine kleine Tochter und seine Mutter sterben oder er begeht einen Auftragsmord in Seoul. Eingeschleust in Südkorea macht er sich sofort ans Werk und hofft dabei, auch seine Frau wieder zu finden. Doch alles eskaliert und er hat neben einer landesweiten Fahndung sämtliche chinesischen und koreanischen Triasen hinter sich her.
Eine beispiellose Odysse aus Gewalt und Drama hebt an.
Dieser Film ist ein grandioses Drama mit saugeilen und harten Actionszenen. Besonderer Spaß ist, dass bis auf eine Ausnahme, keine Schusswaffen zum Einsatz kommen, sondern nur Messer, Äxte und zur Not auch Knochen.
Das überragende an diesem Film ist die Mischung. Zum einen Drama mit schönen ruhigen Einstellungen und Charakterentwicklungen, doch das wird immer wieder unterbrochen von fulminanten Verfolgungsjagden oder epischen Gangsterschlachten. (mit Betonung auf schlachten ;-))
Die Schauspieler, allen voran der ausgezeichnete Hauptdarsteller, sind richtig Klasse und füllen dies alles mit Blut und Leben.
Ich könnt‘ noch ewig weiterschwärmen, aber schaut einfach selbst, wenn Ihr solche Filme mögt!

10/10

 

Kill List

In letzter Sekunde habe ich mich doch gegen das Centerpiece Perfect Sense entschieden und habe es nicht bereut, da sowieso denke, dass der in unsere Kinos kommt.
Stattdessen habe ich mit Kill List, den wohl kontroversesten Film des diesjährigen FFF gesehen.
Zwei abgehalfterte Elitesoldaten verdingen sich als Auftragskiller und erhalten in diesem Zug eine Liste von 3 Leuten, die sie ausschalten sollen. Was nach dem ersten Hit noch nach Standardarbeit aussieht, entwickelt schnell eine Eigendynamik, die die Beiden mit in die Sache reinzieht.
Ohne zu spoilern ist es schwer, was dazu zu sagen. Er beginnt als Beziehungsdrama, wird dann zum ultraharten Thriller, um einen am Ende doch als Horrorstreifen daher zu kommen und selbst dann hat er im Finale noch einen Plottwist auf Lager.
Bis zu den letzten 10 Minuten fand ist ihn ziemlich grandios, aber ich weiss bis heute nicht so recht, wie ich zum Schluss stehen soll…
Auf jeden Fall sitzt man am Ende mit einem „What-the-fuck?…“ im Gesicht da.
Ein Publikumsspalter mit guten Darstellern, den man sich ansehen sollte…

8/10

 

The Prey

Solide Thriller-Kost aus Frankreich mit Höhen und Tiefen, brauchbaren Darstellern und Standardstory.

5,5/10

 

The Revenant

Eigentlich hatte ich langsam genug von den inflationären, lustigen Zombie-filmen, doch der hier war ’ne Ausnahme.
Die Story war witzig und mal was anderes. Die Effekte und Gewalt schön gallig. Der Humor schön zynisch und unamerikanisch.
Positive Überaschung.

7,5/10

 

Sonntag 21.8.

Hair of the beast

Eine nicht ganz so ernst gemeinte Werwolfstory im Quebec von 1665. Spaßiges Vergügen ohne wirkliche Brüller, aber kurzweilig, komisch und schön trashig.

5,5/10

 

Sex and Zen – Extreme Ecstasy

Ich bin ja auch selbst Schuld, wenn ich da rein geh`.
Ein, zwei Gags, ansonsten Mantel des Schweigens.

1/10

 

Hesher

Einer der sehnlichst erwartetesten Filme dieses FFF für mich.
Eine atmosphärische Anarcho-Tragik-Komödie mit herrausragenden Schauspielern, die von Titelheld Joseph Gordon-Levitt angeführt werden, der seit Brick zum meinen absoluten Lieblingen gehört.
Was mich an diesem Film so fasziniert, ist wie eher immer auf dem schmalen Grat zwischen Komik und Tragik balanciert ohne auch nur einmal Gefahr zu laufen plump oder kitschig zu werden.
Man kann lachen, weinen und headbangen. Was will man mehr?
Ein absoluter Klassefilm!

9,5/10

 

Super

Wem gehen Superheldenverfilmungen noch auf`n Sack?
Dann kommt mit Super genau der Film, der das Genre zu definiert.
Herrliche Persiflage, die einfach klasse gemacht ist. Witzig, zynisch, überdreht, einfallsrecih und detailverliebt. Einfach tolle Regie.
Er braucht ein bisschen um in Fahrt zu kommen, aber spätesten wenn Crimsion Bolt (Rainn Wilson) sein Sidekick Boltie (Ellen Page) erhält, gibt’s kein halten mehr und die beiden mischen die Unterwelt auf und das auch überraschend schön brutal und blutig.
Neben den beiden Hauptdarstellern ist auch Fiesling Kevin Bacon klasse.
Ein absolut empfehlenswertes Kinovergnügen.
„Shut up, crime!“

8,5/10

 

Cowboys & Aliens

Eigentlich ist die Idee ja auf den ersten Blick ziemlich grenzdebil, aber warum soll’n Aliens eigentlich immer nur ab dem 20 Jahrhundert hier aufschlagen?
Ich mag keine Western, aber der hier ist unterhaltsames Hollywood-Action-Kino mit ausgezeichneten Darstellern, wie Harrison Ford als kauziger, alter Colonel und Rinderboss oder Daniel Craig, der einer der coolsten Cowboys gegeben hat, die je gesehen habe.
Natürlich gibt’s keine große Story. Gangster, Rancher, Cowboys und Native Americans werden alles Freunde und verdreschen die Aliens.
Unterhaltsames Popcorn-Kino.

7/10

 

Red State

Was ein herrlich zynischer, böser, böser Film. Sowas lieb‘ ich ja.
Radikale Fundmentalisten Sekte kennt keine Grenzen bei der Verfolgung der „Sünder“. Ihr Problem , das die US-Staatsmacht auch keine bei der Bekämpfung von Terroristen macht.
Am Anfang hat er’ne üble Länge, aber die verzeih‘ ich ihm den spätestens wenn John Goodman die Szene betritt, geht die Post ab.
Böse einfach herrlich böööse!

8/10

 

Montag 22.8.

Repeatersund täglich grüßt das Murmeltier. Nur diesmal mit 3 Crackjunkies auf Rehab, die während ihres 12-Punkte Programms an dem Tag hängen bleiben, an dem Sie sich bei Ihren Liebsten entschuldigen sollen. Okay, ich glaube, jetzt kann jeder Handlung und Schluss vorraussehen..
Ganz ordentlich gemacht und wirklich was zu meckern gab’s nicht.
Schlicht und ergreifend: Durchschnitt5/10

 

The Mortician

Ein wirklich sehr schöner, ruhiger und anrührender Film.
Method Man spielt einen menschenscheuen, zurückgezogenen Pathologen, der in seinem „Problemviertel“ täglich die „Arbeit“ seiner Nachbarn auf dem Tisch hat. Als er die Chance hat, in den hoffnungslosen Alltag einzugreifen, um einen kleinen Jungen zu retten, muss er sich entscheiden: Weiter verstecken oder Jungen (und sich selbst) retten.
Der Film ist wirklich wunderschön gemacht und Method Man liefert an so geile Leistung ab, die ich nie für möglich gehalten hätte.
Zum erstenmal habe ich bei dem Film erlebt, wie 3D dazu eingesetzt wird, um Dich einfach mit in die Szene zu nehmen, damit man noch dichter an den Charakteren ist und das hat gut hingehauen. Kein einziger dummer 3D-Effekt, sondern einfach nur unterstützend zur dichten Atmosphäre.
Toller Film, aber nur für Leute, die auch ruhige Filme mögen. Kein Action-Thriller!!!

8/10

 

The last death

In naher Zukunft findet ein Arzt kurz vor einem Hurricane, bei seinem Wochenendhaus einen verstörten, jungen Mann mit unsagbaren Schmerzen. Bei dem Versuch ihm zu helfen, stößt er auf immer mehr Rätsel, z.B. dass es den Mann gar nicht geben dürfte. Schnell zieht er damit die Aufmerksamkeit von Regierung und Industrie auf sich, die nichts unversucht lassen den jungen Mann zurück zu bekommen und es entbrennt eine gnadenlose Jagd ohen Rücksicht auf Verluste.
Dieser Thriller aus Mexico hat eine clevere Story, die irgendwo zwischen Extrem, Koma und Clockwork Orange liegt, dabei sauspannend ist und am Ende fast ein wenig zu viele Plot-Twists hat. Manche mögen das überladen finden, aber mag sowas.
Schauspieler machen Ihre Sache gut, nur dei Kamera könnte besser sein.

8,5/10

 

Shaolin

Der Warlord Hou Chie regiert mit harter Hand und nimmt sich was er will mit Gewalt. Als er Opfer seiner eigenen Mittel wird und alles verliert, endet er in einem Kloster der Shaolin und beschliesst, sein Leben Buddha zu widmen.
Ein epochales Drama mit viel Pathos, wunderschönen Szenen und tollen Martial Arts Choregraphien. Besonders gefällt mir die Balance zwischen Drama und Action, wobei immer ersteres im Vordergrund steht.
Die Rolle ist Andy Lau wie auf den Leib geschrieben und mit Jackie Chan als Sidekick gelingt es, die traurige Atmosphäre aufzuhellen und er hat auch einen sehr lässigen Schlusskampf, ist aber ansonsten im Hintergrund. Einzig Nicholas Tse als Pöhser hat mich nicht so ganz überzeugt.
Das grandiose Finale und der schöne Soundtrack machen das baer längst wieder weg und es bleibt ein großes Epos!

9,5/10

 

The Holding

Zum Inhalt schreib ich nichts, weil ich da schon zuviel verraten könnte. Nur soviel, dass er nicht der plumpe „Liebhaber-turnt-böse-und-Frau muss-kämpfen“ Film ist als der er angekündigt. Einfach anschauen und dank der ersten Szene ist man sofort dabei und will wissen, wie’s ausgeht und was es damit auf sich hat. Sehr cool gelöst.
Mir gefiel die Konsequenz mit der der Thriller umgesetzt ist und die Schauspieler, die das sehr gut rüberbringen.
Kein Meisterwerk aber ein guter, sehenswerter Thriller.

6,5/10

 

Dienstag 23.8.
No TrespassingZeitverschwendung!

0/10

 

Grave Encounters

Gruselthriller nach dem Blair-Witch-Schema. Filmteam einer Reality-Ghost-Hunter-Show lässt sich in seiner 6. Folge in eine verlassene Psychatrie einschliessen und den Rest könnt‘ Ihr Euch denken…
Fängt sehr lustig an mit schönen Seitenhieben auf’s Reality-TV. Der Turn zum Horrorgrusel kommt meiner Meinung nach etwas früh‘ und da so was nicht ewig trägt, ist der Film mit 92 Minuten deutlich zu lang und der Effekt verfliegt.
Schade eigentlich.

5,5/10

 

Rabies

Er wird als Slasher angekündigt, entpuppt sich aber im Laufe der Zeit als Slasher-Komödie. Das hat maich nicht gestört, aber ich wollt’s nur schreiben, damit keiner mit falschen Erwartungen da rein geht.
Ein Geschwisterpaar läuft von zu Hause weg und als die Schwester im Wald in eine Falle tappt, die offensichtlich für Menschen gemacht wurde, sucht der Bruder Hilfe. Jetzt kommen mehr und mehr Charaktere in den Wald und es läuft irgendwie alles aus dem Ruder, was zu einiger Gewalt und Leichen führt.
Ein wirklich komischer Film mit schönem, schwarzen Humor und einigen Klassegags. Als Schwächen würde ich die mittelmäßigen Darsteller und die teilweise katastrophale Kamera sehen.
Wer so was mag, wird sich gut unterhalten fühlen, wer nicht, sollte die Finger davon lassen!

7,5/10

 

Chillerama

Jetzt gibt’s richtig auf die Zwölf! Adam Green, Joe Lynch, Adam Rifkin und Tim Sullivan wollten nach eigenen Angaben (Die ersten beiden wahren live in HH) eine Komödie für Horror-Fans machen.
Jeder der vier hat eine Episode gemacht, wobei Lynch’s B-Movie das ganze covert, da es in einem Autokino spielt, in dem die anderen drei Episoden gezeigt werden. (Wadzilla, Teenage Werbear, Das Tagebuch der Anne Frankenstein)
Wer’s derbe, extrem und schön albern mag, ist hier bestens aufgehoben. Es fliegen die Körperteile, Schwänze werden abgebissen oder -gerissen, alle möglich Körperflüssigkeiten kommen zum Einsatz und gesungen wird auch noch. Nix für Feingeister!
Noch Fragen? Dann nix wie rein!

7/10

 

Norwegian Ninja

Die dritte Komödie hintereinander, aber diesmal ganz anders.
Dies ist die wahre Geschichte der norweigischen Ninjas, die für die Erhaltungs des norwegischen way of life, alles geben.
Abgefahrener, skandinavischer Humor, wie wir ihn schon lange nicht mehr auf dem FFF hatten. Der Film ist liebevoll und detailverliebt auf 70er-Trash gebürstet, was nicht nur in Machart und Tricks zu sehen ist, sondern auch in der Story, denn für die Terrorwelle der 70er sind eigentlich die Amis verantwortlich und nur die norwegischen Ninjas können sie stoppen.
Die Schauspieler sind richtig klasse in Ihren Rollen und ich hab‘ gut gelacht.
Eine kleine satirische Perle.

7,5/10

 

Mittwoch 24.8.
Yellow

Problemfilm um Vater-Sohn-Beziehung. Vater kommt mit 17-jährigen Sohn nicht klar und schickt ihn in eine „Erziehungsanstalt“, wo Sohn gefoltert wird.
Der Film hatte echt gute Momente, aber dann auch wieder Szenen, die gequält „künstlerisch“ sein sollten und der Schluss ging mal gar nicht. Schade eigentlich…

5/10

War Games – At the end of the day

Survival Horror, wie er schlechter nicht sein könnte. Handwerklich unter aller Sau, ein einziger Logikfehler und Charaktere, den man den Tod einfach wünscht.
Grottig!

2/10

Deadheads

Zombie-Buddy-Teenage-Komödie, die gute Gags hatte, aber aus der Masse dieser Inflation der letzten Jahre nicht heraus sticht. Unterhaltsam.

5/10

Attack the block

Der Abschlussfilm des diesjährigen FFF haut nochmal so richtig rein.
Das mit den Kids aus den Projects nicht zu spaßen ist, hat man bei den Ausschreitungen im letzten Monat gesehen. Jetzt ist ihr Ruf aber Galaxisweit bekannt.
Von der ersten Minute an knallt Gag auf Gag und Spruch auf Spruch. Das coole an dem Film sind die ganzen Charaktere, von denen man sofort Fan sein muss und deren Sprüche grandios sind. Ein bisschen Sozialkritik und Zynismus darf natürlich nicht fehlen, aber nie so sehr, dass es pathetisch wird.
Cooler, schwarzer, britischer Humor vom Feinsten!
Der perfekte Abschluss!!!

9/10

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: