FFF Nights 2007 Reviews

Samstag 31.3.

The dead girl

Intensiver Episodenfilm mit dichter Atmosphäre, kreativer Story und prima Darstellern. Ein gelungener Auftakt.

7,5/10

Gau ngao Gau (Dog bite Dog)

OMFG!

Gut gemeint ist eben nicht gleich gut gemacht!

Okay, er hatte die ein oder andere gute Szene, doch meist resultierte das aus unfreiwilliger Komik. Die erste Hälfte ist nahezu handlungsbefreit. Dämlicher Killer wird von noch dämlicheren Cop gejagt. Schlagartig soll´n dann auf einmal die Chara´s Tiefe erhalten und entwickelt werden. Das wirkt allerdings total aufgesetzt und abgehackt, was auch an den teilweise grottigen Hauptdarstellern liegt.
Hinzu kommt eine Wackel-Zitter-Kamera, die wohl Atmo schaffen sollte, doch schlicht und ergreifend nur nervig ist.
Garniert wird das ganze mit einem total indiskutablen Schrottsoundtrack.

Auf Grund der unfreiwilligen Komik:

3,5/10

Sonntag 1.4.

Dragon Tiger Gate

Prima Martial Arts Kino.
Chara´s zum gernhaben, sehr kreative Kampfszenen und tolle Bilder zu Hauf.
Wie meist bei solchen Fantasyklopperreien aus Hong Kong ist die Story eher dünn und an Kitsch wird auch nicht gespart, doch das tut dem Vergnügen keinen Abbruch.
Nur warum alle männlichen Chara´s mit 80er-Seitenscheitel rumrannten, ist mir bis heute´n Rätsel.

6,5/10

Princess

Wieder´n Film unter der Kategorie: Gut gemeint, ist nicht gleich gut gemacht.
Als stürmisch, provokantes, Highlight angekündigt, entpuppte sich das Ganze als laues Lüftchen. Die Kaviar fressenden Snobs in Cannes konnte man vll damit schocken, aber ich fand ihn harmlos und dazu noch dilletantisch gemacht. Als Anime-Fan bekomm´ ich Augenkrebs bei so einem infantilen Zeichenstil.
Wenn man über all das hinweg sieht, hatte er durchaus seine Szenen und war trotz trägem Anfang recht kurzweilig.
Mit Rücksicht auf die Eltern…

5/10

Sunshine

Genial, atemberaubend, klasse!
Alle Erwartungen, die ich an diesen Film hatte, wurden Übertroffen. Seit Alien 1 ist das für mich endlich mal wieder´n richtig guter Science Fiction Film.
Es stimmt einfach alles. Die Story ist richtig spannend und auch wenn der Physiker in mir, sehr strapaziert wurde, so sieht man über das gerne hinweg. Die Darsteller sind ausnahmslos gut und die Bilder sind teilweise so überwältigend, daß ich einige Male mit offenem Mund da saß. Dazu noch ein Soundtrack, der das Sahnehäubchen auf dem i ist.
Bisher der beste Film 2007!

9,5/10

Nightmare Detective

Die Niete der Nights!
Belanglos, langweilig, schlecht!
Nicht nur die völlig ausdruckslose Hauptdarstellerin war grottig, auch der „Detective“ selbst war´n Nightmare. Als er seinen ersten „1000 x Ich hasse es“ Dialog hatte, wollte ich laut loslachen, weil´s echt komisch war. Als aber niemand der anwesenden Tsukamoto-Kenner lachte, wußte ich: Das ist ernst gemeint. Nur, warum spielt er es dann nicht so?
Dann dieses permanente Handkamera durch die Gegend wedeln, sollte wohl Atmosphäre schaffen, doch nervte es lediglich und zerstörte die paar brauchbaren Szenen.

Dies war der 2. Tsukamoto, den ich mir angetan habe und mein Verdacht bestätigte sich, daß er ein pseudointellektueller Effekthascher ist.
Nichts gegen innovative und kreative Inszenierungen oder gelungener handwerklicher Tricks und Kniffe. Doch er verwendet es exorbitant inflationär und das weniger manchmal mehr sein kann, hat ihm noch keiner gesagt.
Ich glaube die Übersetzung für Tsukamoto lautet: Lynch für Arme!

2/10


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: