FFF 2010 Reviews

Mittwoch 18.8.

Red Hill

Eigentlich mag ich keine Western, aber dieser Film hat mir wirklich gut gefallen. Der Soundtrack war toll und passte immer perfekt zu den Szenen. Die Hauptdarsteller waren alle gut, besonders gefallen hat mir Ryan Kwanten. Auf der einen Seite war der Film sehr düster und spannend, auf der anderen Seite hat sich der Film manchmal selbst nicht sehr ernst genommen. Die Story war zwar leider sehr vorhersehbar, aber mich hat der Film trotzdem ganz gut unterhalten.

7,5/10

Donnerstag 19.8.

Tucker and Dale vs Evil

Ein sehr lustiger und mit viel Liebe gemachter Film. Selbst die Liebesgeschichte ist einfach nur knuffig und nicht kitschig. Ich würde ihn gerne nochmal sehen, weil ich so sehr gelacht habe, dass ich bestimmt ein paar Gags nicht mitbekommen habe.

7,5/10

Freitag 20.8.

Metropia

Ein Animationsfilm der besonderen Art. Die Stimmung ist sehr düster und kalt. Im Laufe des Films fühlt man sich genauso verwirrt und allein wie die Hauptfigur. Man weiß nicht wem man vertrauen kann/soll.

7/10

Black Death

Ich hatte diesen Film blutiger erwartet. Stattdessen fängt er eher ruhig an in dem er die Auswirkungen der Pest zeigt. Die Verzweiflung und die Hilflosigkeit der Menschen, die einfach nicht verstehen können warum das alles passiert. Er zeigt auch wie stark der Glaube (und auch der Nicht-Glaube) sein kann. Besonders gefallen hat mir Eddie Redmayne als Osmund. Natürlich waren auch die anderen Schauspieler gut. Die ganze Story kommt sehr atmosphärisch rüber und das Ende hat mir auch sehr gut gefallen.

8,5/10

Samsatag 21.8.

Last Days Of Emma Blank

Viel sehr schwarzer Humor und eine interessante Geschichte. Leider hatte er ein paar Durchhänger und auch die Liebesbeziehung hat mich nicht wirklich interessiert. Dafür waren aber die Schauspieler gut.

6/10

Solomon Kane

Ein sympathischer Held, der langsam den Glauben an sich wiederfinden muss um ein Mädchen zu retten. Ein wenig Fantasy durfte in diesem Mittelalterfilm auch nicht fehlen, auch wenn ich es weniger Fantasy war als erwartet. Viele Bekannte Schauspieler haben gute Arbeit geleistet und der Soundtrack war immer passend und sehr schön.

8/10

22 Bullets

Ein Wort: Perfekt! Jean Reno und Kad Merad sind die perfekte Besetzung für die 2 starken Hauptcharaktere. Die Geschichte wird spannend erzählt und hat nie irgendwelche Längen. Zu so einem ernsten und manchmal traurigen wie schönem Film passt der Soundtrack bestehend aus Puccini-Arien perfekt.

10/10

Sonntag 22.8.

Dossier K.

120 Minuten Krimi vom feinsten. Koen De Bouw und Werner De Smedt stellen ihre Charaktere sehr überzeugend dar. Die Story ist toll erzählt, mit immer wieder neuen Wendungen und „Aha“-Momenten. Ich hatte erst angst, dass der Film die Spannung 120 Minuten lang nicht halten kann. Aber ich wurde schnell eines besseren belehrt. Auch das Ende ist realistisch und gut gemacht.

7/10

Centurion

Innerhalb der ersten 10 Minuten wird schon einiges an Blut vergossen, aber angesichts der nur 97 Minuten Spielzeit muss man ja auch schnell zur Sache kommen. Die Story war gut erzählt, auch wenn das Ende eigentlich klar war. Die Landschaftsaufnahmen fand ich besonders schön. Die Schauspieler waren auch alle gut, bis auf Olga Kurylenko, die die Etain gespielt hat. Wenn man schon einen Charakter spielt, der nicht reden kann, dann sollte man eine Schauspielerin finden die über Mimik verfügt und nicht 97 Minuten den selben Gesichtsausdruck hat. Ansonsten hast mich der Film gut unterhalten und es waren auch Lacher dabei.

7,5/10

Symbol

Für die einen ein Film ohne Sinn, dafür mit viel Humor. Für die anderen ein Film mit einem tieferen Sinn, den man nur nicht sofort klar erkennen kann. Ich habe jedenfalls bei diesem Film Tränen gelacht und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Und egal ob man den Film mag oder nicht, man muss zugeben, dass Hitoshi Matsumoto Ideen hat.

9,5/10

Montag 23.8.

Harry Brown

Jugendliche, die außer Kontrolle geraten sind, nur zum Spaß und aus Langeweile mit Waffen spielen und auf Leute schießen. Ein Polizei, die nichts tun kann bzw. will. Menschen, die einfach nur rausgehen wollen ohne angst zu haben. Man fühlt mit Harry Brown, der einer dieser Menschen ist. Diese Hilflosigkeit auf der einen Seite und die Wut darüber auf der anderen Seite. Ein Film, der einem an die Nerven geht.

9/10

Four Lions

Ein lustiger Film über Selbstmordattentäter. Und ja, ich habe Tränen gelacht. Die Charaktere sind so schräg und dabei so tollpatschig, dass natürlich alles schief geht was schiefgehen kann. Ich werde mir nie wieder „König der Löwen“ anschauen können, ohne an diesen Film zu denken.

8,5/10

Vampires

Ein Doku-Team filmt eine Vampirfamilie und zeigt dabei, dass auch die Unsterblichen manchmal ganz normale Probleme haben. Da ist der Sohn, der auf der Vampirschule im Beißunterricht nicht die richtige Vene findet, die Tochter, die lieber rosa statt schwarz trägt und die lieben Nachbarn, die irgendwie immer ärger machen. Es war schwer nach „Four Lions“ noch einen lustigen Film zu gucken, aber mich hat dieser Film gut unterhalten.

7/10

Dienstag 24.8.

Little Big Soldier

Ein kleiner, süßer und lustiger Film mit Jackie Chan. Die Story ist schön erzählt und das Ende hat mir auch gefallen, auch wenn es vielleicht ein bisschen zu viel für einen so „leichten“ Film war.

7,5/10

Mittwoch 25.8.

Higanjima

Eine Gruppe Jugendlicher stellt sich auf einer Insel  einer Gruppe Vampire entgegen und versucht dabei den verschwundenen Bruder des Hauptdarstellers wieder zu finden. Es fliesst viel Blut, aber erstaulicher Weise kommen auch die Gefühle nicht zu kurz. Ich freu mich schon auf den 2. Teil.

7/10

The Disappearance of Alice Creed

Der Anfang war gut, aber leider nutzen sich die Idee und die drei Charaktere recht schnell ab. 20 Minuten weniger hätten dem Film schon gutgetan und mit dem Ende war ich überhaupt nicht einverstanden.

5/10

14 Blades

Schöne asiatische Männer, die sich in coolen Kämpfen gegenseitig fertigmachen wollen. Gefühle und Drama gehören natürlich auch dazu. Das einzige was mich wirklich genervt hat war das laute Gekreische, wenn Tuo Tuo gekämpft hat. Neben Donnie Yen hat mir auch Chun Wu als Judge total gut gefallen.

7,5/10

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